Was ist Squirten überhaupt?
Squirten, oder weibliche Ejakulation, beschreibt den Austritt von Flüssigkeit aus der Harnröhre während sexueller Stimulation oder beim Orgasmus. Die Flüssigkeit stammt aus den Skene-Drüsen, die sich rund um die Harnröhre befinden. Sie unterscheidet sich von Urin, auch wenn sie Spuren davon enthalten kann.
Squirten ist in Pornos stark überzeichnet. Die Fontänen, die man dort sieht, entsprechen selten der Realität. Tatsächlich reicht die Menge von wenigen Tropfen bis zu einem größeren Schwall. Beides ist normal.
Kann jede Frau squirten?
Theoretisch ja, da alle Frauen Skene-Drüsen besitzen. Praktisch funktioniert es nicht bei jeder. Manche Frauen squirten schon beim ersten Versuch, andere nie. Das hat nichts mit sexueller Kompetenz oder Funktionsfähigkeit zu tun. Körper sind verschieden, und das ist völlig okay.
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*Sicherheitshinweis: Die Techniken in diesem Artikel setzen gegenseitiges Einverständnis voraus. Im Zweifel empfehlen wir ein Gespräch mit einer Sexualberatung.*
Die Rolle des G-Punkts
Der G-Punkt, eine geriffelte Zone an der vorderen Vaginalwand etwa fünf Zentimeter hinter dem Eingang, spielt beim Squirten eine grosse Rolle. Stimulation dieses Bereichs kann das Gefühl auslösen, das zum Squirten führt. Bei Erregung schwillt das Gewebe an und wird deutlicher spürbar.
Technik: So geht ihr vor
Die Partnerin liegt auf dem Rücken, entspannt und erregt. Vorspiel ist hier besonders wichtig, je erregter sie ist, desto besser. Führe zwei Finger ein, Handfläche nach oben, und krümme sie in einer Come-hither-Bewegung nach oben, Richtung Bauchdecke.
Der Druck sollte fest sein, fester als bei normaler Penetration. Viele Frauen beschreiben einen plötzlichen Harndrang. Das ist das Zeichen, dass die Skene-Drüsen stimuliert werden. Jetzt heisst es: nicht aufhören und loslassen statt zurückhalten.
Alleine üben
Squirten lässt sich auch alleine erkunden. Curved G-Punkt-Vibratoren erleichtern die Stimulation erheblich. Der Winkel ist manuell schwer zu halten ist. Leg ein Handtuch unter dich, damit du dich keine Gedanken über das Bett machen musst. Entspannung ist der Schlüssel.
Manche Frauen finden es hilfreich, vorher die Blase zu entleeren. Das nimmt die Angst vor unkontrolliertem Urinieren und hilft, das ungewohnte Druckgefühl zuzulassen.
Häufige Fehler
Zu wenig Erregung vorher ist der häufigste Fehler. Der Körper braucht Zeit, um die Skene-Drüsen zu füllen. Mindestens 20 bis 30 Minuten Vorspiel sind ideal. Ein weiterer Fehler: zu sanfte Stimulation. Der G-Punkt braucht Druck, nicht Streicheln.
Und der größte Fehler: Erwartungsdruck. Wenn das Ziel nur Squirten ist, wird der Sex zum Projekt statt zum Genuss. Lasst es passieren oder eben nicht.
Hygiene und Vorbereitung
Legt ein grosses Handtuch oder eine wasserdichte Unterlage aufs Bett. Squirten kann eine ordentliche Menge Flüssigkeit freisetzen, und wenn ihr euch darauf vorbereitet, könnt ihr euch voll auf den Moment konzentrieren statt aufs Bettlaken.
Auf den Punkt: Squirten ist kwichtig
Squirten kann ein intensives Erlebnis sein, aber es ist kein Mass für guten Sex. Viele Frauen haben fantastische Orgasmen ohne einen Tropfen. Seht es als mögliche Zugabe, nicht als Ziel. Und wenn es klappt: Glückwunsch. Wenn nicht: auch gut.
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Häufige Fragen zu squirten lernen
Wie überwindet man die anfängliche Unsicherheit bei squirten lernen?
Offene Kommunikation ist der Schlüssel. Sprecht vorher über Wünsche und Grenzen. Ein Safeword gibt zusätzliche Sicherheit. Und: Humor hilft mehr als Perfektion.
Ist squirten lernen gefährlich?
Bei richtiger Ausführung und klarer Kommunikation sind die meisten Praktiken sicher. Informiere dich vorher gründlich, halte Hygiene-Standards ein und respektiere immer die Grenzen des Partners.
Wie sagt man dem Partner, dass man squirten lernen ausprobieren möchte?
Wähle einen neutralen Moment, nicht im Bett. Formuliere es als Wunsch, nicht als Forderung. 'Ich habe gelesen, dass... -- hättest du Lust, das mal auszuprobieren?'



