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Sexuelle Neugier ausleben: So traust du dich

Deine sexuelle Neugier auszuleben ist dein gutes Recht. Wie du Fantasien Schritt für Schritt umsetzt, ohne dich selbst auszubremsen.

Von Lisa Mauer · 18. Juni 2025
Leuchtende Farbübergänge, offene Wege und Mut visualisierend

Die meisten Ratgeber zum Thema kratzen nur an der Oberfläche. Hier geht es um Techniken und Strategien, die auf echten Erfahrungen basieren – nicht auf Theorie.

für Fortgeschrittene

Wer die Basics draufhat, kann weiter experimentieren. Dazu gehört zum Beispiel das Spiel mit Exhibitionismus Fantasie.

Edging ist eine Technik, bei der du dich bewusst an den Rand des Orgasmus bringst und dann pausierst. Mehrfach wiederholt, führt das zu einem deutlich stärkeren Höhepunkt.

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Praktische Tipps zum Ausprobieren

Beginne mit dem Pegging Erklärt als Einstieg – das liefert einen guten Überblick über Grundlagen.

Tempovariation: Wechsle bewusst zwischen schnell und langsam. Das steigert die Spannung und verzögert den Höhepunkt.

Atmung nutzen: Tiefe Bauchatmung verlängert die Erregungsphase und intensiviert den Orgasmus. Probiere es beim nächsten Mal bewusst aus.

Augenkontakt: Klingt simpel, ist aber intensiv. Sieh deinem Partner in die Augen, während ihr euch berührt.

Was beiwirklich zählt

Der Körper reagiert nicht auf Schema F. Jeder Mensch hat eigene Vorlieben, eigene empfindliche Stellen, eigene Rhythmen. Wer das akzeptiert, statt eine Technik stur durchzuziehen, wird besser im Bett.

Rede mit deinem Partner oder deiner Partnerin. Nicht während des Sex, sondern davor und danach. Frag konkret: Was fühlt sich gut an? Was darf mehr sein, was weniger? Diese Gespräche sind anfangs ungewohnt, aber sie verändern alles.

Körperliche Zeichen lesen lernen. Atmung, Muskelspannung, Lautäußerungen – all das sind Hinweise. Wer darauf achtet statt nur auf die eigene Performance, macht automatisch vieles richtig.

Was Sexualtherapeuten empfehlen

Professionelle Sexualtherapeuten betonen: Vieles davon lässt sich trainieren. Wie ein Muskel, der regelmäßig gefordert werden will.

Dr. Emily Nagoski, Autorin von 'Come As You Are', beschreibt Erregung als ein System aus Gas und Bremse. Manchmal liegt das Problem nicht daran, dass zu wenig Gas gegeben wird – sondern dass zu viele Bremsen aktiv sind.

  • Stress reduzieren: Cortisol ist der größte Lustkiller. Entspannungsübungen helfen.
  • Rituale schaffen: Feste Zeiten für Nähe – klingt unromantisch, wirkt aber.
  • Erwartungen anpassen: Nicht jedes Mal muss ein Feuerwerk sein.

Checkliste

  • Offen mit dem Partner über Wünsche gesprochen
  • Neue Technik oder Position mindestens 3x ausprobiert
  • Zeitdruck eliminiert – mindestens 30 Minuten eingeplant
  • Ablenkungen entfernt (Handy aus, Tür zu)
  • Nachgespräch geführt: Was war gut, was nicht?

Häufige Fragen

Wie fange ich am besten an?

Starte klein. Wähle einen Aspekt, der dich interessiert, und teste ihn ohne Erwartungsdruck. Der erste Versuch muss nicht perfekt sein.

Brauche ich besonderes Zubehör?

In den meisten Fällen nicht. Offene Kommunikation und Geduld sind wichtiger als jedes Hilfsmittel. Optional können Gleitgel oder ein passendes Toy helfen.

Ist das normal?

Absolut. Solange alle Beteiligten einverstanden sind und sich wohl fühlen, gibt es beim Thema Sexualität kein 'unnormal'.

Darauf kommt es an

Der beste Tipp bleibt: Aufhören, im Kopf zu sein. Präsent sein, spüren, reagieren. Alles andere ergibt sich.

Weiterlesen: Sex Im Freien Tipps

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Über den Autor
Lisa Mauer

Sexualtherapeutin & Bloggerin

Studierte Psychologie in Wien, arbeitete 8 Jahre als Sexualtherapeutin bevor sie 2024 anfing, ihr Wissen im Internet zu teilen. Direkt, ehrlich, kein Bullshit. Schreibt über Techniken, Paardynamiken und Selbstentdeckung.